Dienstag, 2. Februar 2010

Stefan Niggemeier über das "Böse"

Herr Niggemeiers Artikel "Die Methode Diekmann" erinnert in gewisser Weise an die Predigt eines Pfarrers der glaubt die leibhaftige Inkarnation des Teufels gefunden zu haben. Das herzlose "Böse" am Steuerrad der mächtigen Bild.

Ich kann seine Wut durchaus verstehen, denn die Fakten (wie sie u.a. im Bildblog dokumentiert sind) geben ihm vollkommen Recht. Mal abgesehen von der psychologischen Beurteilung (Diekmann als schizophrener, rachsüchtiger Mensch mit einem Minderwertigkeitskomplex) ist es ein sehr lesenswerter Artikel mit vielen guten Argumenten warum und wie man kritisch mit Medien umgehen muss.
"So funktioniert Journalismus heute, und natürlich nicht nur in diesem Fall: Politik wird von den Massenmedien vor allem als Sympathie- und Schönheits-Wettbewerb wahrgenommen und inszeniert (die Überhöhung Guttenbergs ist gutes Beispiel)."

Keine Kommentare: